Ich bin den ganzen weiten Weg von downunder Australien bis nach Great Britain gekommen, um das Ereignis des Jahres aus nächster Nähe zu erleben: die königliche Hochzeit von William Mountbatton-Windsor und Kate Middleton. Ich schlendere durch die Strasse von London und bewundere die vielen Sehenswürdigkeiten.
Ich sitze jetzt hier an einem Brunnen und verwickle das nette Mädchen neben mir in ein Gespräch. Sie berichtet, dass ihre beste Freundin bald heiraten wird. Die Vorbereitung laufen schon seit Monaten auf Hochtouren. Es werden nämlich sehr viele Verwandte aus der ganzen Welt erwartet. Sie wird an einem Freitag heiraten in der Westminster Abbey. Da werde ich hellhörig. Wie heißt sie denn, frage ich. Sie antwortet Kate. Da schwant mir, dass sie nur die eine weltberühmte Kate meinen kann. Aber ich respektiere sie und frage nicht weiter. Ich schliesse meine Augen und denke an das junge Paar.
Kate hat Kunst studiert an der schottischen St. Adrew´s University und lernte während der Zeit den jungen Prinzen William kennen. Sie lebten sogar gemeinsam in einer Studenten-WG, da hatten sie wirklich Gelegenheit, sich gründlich zu prüfen. Das war schon 2002 und sie wurden ein Paar. Es hat dann noch bis 2004 gedauert, bis Kate als offizielle Freundin von William präsentiert wurde. Das geschah bei einem gemeinsamen Skiurlaub im österreichischen Klosters. Dann vergingen noch weitere 6 Jahre, in denen Kate als Princess in Waiting genannt wurde, ohne das eine Verlobung stattfand. Das Paar hat sich sogar kurzzeitig getrennt, kam aber wieder zusammen. Schließlich im Oktober 2010 während eines Urlaubs in Kenia bat William Kate um ihre Hand. Sie hat nicht abgelehnt, denn schon ein halbes Jahr später ist die Hochzeit anberaumt.
Jetzt ist es so weit. Alle Welt schaut nach London, wo die Royals sich einfinden werden, um gemeinsam mit dem jungen Paar die Hochzeit zu feiern. Schließlich ist William nach Charles der künftige König von England.
Das Mädchen neben mir hat mir all das nicht erzählt, sie war sehr zurückhaltend. Diskretion ist das oberste Prinzip in Adelskreisen. Ich schwelge so in meinen Gedanken, dass ich gar nicht bemerke, wie sie sich entfernt hatte. Als ich meine Augen wieder öffnete, war sie schon verschwunden. Sie hat bestimmt noch viel vor bis zur Hochzeit.



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